Logo

Kretagedenkfeier in Bad Reichenhall

Wie in jedem Jahr veranstaltete die Kameradschaft Bad Reichenhall auch heuer wieder am 18. Mai und dies schon seit 1969, ein Gedenken, an die Invasion Kretas durch die  deutsche Wehrmacht am Gedenkstein an der Kretabrücke in Bad Reichenhall. Neben der Fahnenabordnung der Gebirgsjägerkameradschaft 232, geführt durch unseren Vorsitzenden Gerd Schelble, bildeten noch  weiteren Fahnenabordnungen den feierlichen Rahmen für Gäste aus dem In- und Ausland. Unter ihnen war auch Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner, mit 3 Stadträten, sowie dem Vertreter der GebJgBrig23 „Bayern“ Oberst Peter Eichelsdörfer. 

 

Der 1. Vorsitzende der Kameradschaft Bad Reichenhall, Manfred Held, erinnerte in seiner Ansprache an die menschliche Tragödie die das „Unternehmen Merkur“ vor allem für die Soldaten des III. Bataillons des Gebirgsjägerregiments 100 aus Bad Reichenhall bedeutete. Etwa 300  Soldaten kamen in der Nacht vom 21. auf 22.Mai 1941 bei dem Versuch, Kreta mit einer so genannten leichten Schiffsstaffel -  das waren überwiegend requirierte Fischerboote ohne ausreichenden Begleitschutz - im Feuer der englischen Marine vor Kreta ums Leben. In das Gedenken an diese Opfer bezog Manfred Held ausdrücklich auch die mehr als 200 Bürger der Stadt ein, die am 25. April 1945 bei einem der letzten alliierten Luftangriffe ihr Leben gelassen haben. Und er erinnerte zugleich auch an die im Einsatz gefallenen Soldaten der Bundeswehr. Oberbürgermeister Lackner bedankte sich und wies darauf hin, dass der Gedenkstein eine Friedensmahnung sei